Mit Ton arbeiten

Es gibt verschiedene Methoden, um Gefäße aus Ton zu formen, bei der einfachsten werden Tonfladen zusammen gesetzt und anschließend werden die Übergänge geglättet. Dies nennt man Aufbautechnik. Es gibt weiterhin die Wulsttechnik, bei welcher dünne Tonstränge in Ringform oder spiralförmig geschichtet werden. Dann gibt es noch die Möglichkeit, einen Klumpen Ton auf der Töpferscheibe zu formen, indem die Scheibe schnell gedreht wird, während der Klumpen mit den bloßen Händen oder mit Hilfe von Schablonen geformt wird. Nachdem der Ton erst einmal geformt wurde, wird er gebrannt und dadurch gehärtet. Dazu sind sehr hohe Temperaturen notwendig, denn bei Temperaturen unterhalb von 1000 °C bleibt das Tongefäss wasserdurchlässig. Heutzutage stellt man Tongefässe, vor allen Dingen aber Geschirr, industriell her. Töpferei als Handwerk nutzt man inzwischen eher als Kunst oder Hobby, wobei es natürlich immer noch Gebiete gibt, in welchen man Töpfereien findet, in denen das Handwerk traditionell ausgeübt und gepflegt wird. Zu zum Beispiel im Westerwald, das Kannenbäckerland, Oberlausitz und Elsass. Bevor man beginnt, mit Ton zu arbeiten, sollte man sich für eine Methode entscheiden, anschließend kann man sich entsprechend darauf vorbereiten und die notwendigen Utensilien besorgen. Das Formen von Ton erfordert eine gewisse Geschicklichkeit, allerdings macht es auch grossen Spass, mit Ton zu arbeiten und das Hobby ist etwas für die ganze Familie, zumal man die dadurch hergestellten, kleinen oder grossen Gefässe auch ideal als Geschenke für Bekannte und Verwandte benutzen kann.

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