Körbe flechten

Körbe zu flechten, das kennen viele noch von früher. Manche haben es in der Schule gemacht, andere wiederum haben einen Grossvater oder eine Grossmutter, die das konnte. Das Handwerk ist in den Geschichten aller Naturvölker zu finden und geht sehr weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Weide, Binse und Peddigrohr eignet sich am besten, um daraus Körbe zu flechten, denn diese natürlichen Materialien sind sehr biegsam und können daher auch sehr gut weiter verarbeitet werden. Egal, für welches Material man sich nun aber entscheidet, grundsätzlich gilt, dass sie alle vor der Verarbeitung im Wasser eingeweicht werden müssen. Wenn man das Flechten von Körben einfach nur mal ausprobieren möchte, dann greift man am besten zu einem fertigen Komplettset oder nimmt Peddigrohr. Im Bastlerbedarf findet man diverse Vorlagen für Schalen, Tabletts und Untersetzer. Für jede Arbeit braucht man zwei verschiedene Stärken, einmal eine dickere für die Gerüste und dann die dünnere zum Einflechten. Um mit einem einfachen Untersetzer zu beginnen, legt man die dickeren Rohre zu einem Kreuz übereinander. Es sollten zwölf gleich lange Teile sein, dann beginnt man mit dem Verflechten, wozu man die dünneren und über mehrere Stunden im Wasser eingeweichten Rohre nimmt. Man beginnt in der Mitte, dann flechtet man immer in die Rinde, auf und ab, wobei man kurz vor dem Ende noch einmal alles im Wasser einweicht, damit man den oberen Rand gut formen kann und die dickeren Rohre dort nicht doch noch brechen.

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